Kurzfassung für Eilige:
Wir werden für unsere Zeit vor Ort und unsere kreative Arbeit bezahlt und liefern euch zusätzlich maximale Transparenz und Zukunftssicherheit. Neben unseren fertig bearbeiteten JPGs könnt ihr auf Wunsch alle RAW-Dateien bekommen: das komplette Rohmaterial des Tages, ohne Aussortieren, inklusive Testshots, Missgeschicken und Unschärfen. So habt ihr eure digitalen Negative für spätere Looks, Re-Edits und langfristige Archivierung.
In der Analogfotografie war das Negativ die Quelle, aus der sich jede spätere Vergrößerung, jeder Stil und jede Korrektur entwickeln ließ.
Heute ist RAW dieses Negativ: unverarbeitet, mit maximalem Dynamikumfang und Farbtiefe (typisch 12–14 Bit), ohne kamerainterne Schärfung, Rauschreduzierung oder Kontrastprofile. Aus genau diesem Grund sehen RAWs „flacher“ aus – aber sie enthalten die meisten Informationen.
Merksatz: JPG ist das fertige Bild. RAW ist die Freiheit, es morgen anders – oder besser – zu machen.
Unser Honorar deckt zwei Dinge ab:
Unsere Präsenz & Verantwortung vor Ort
Planung, Anreise, fotografische Begleitung, Überblick in stressigen Momenten, Absicherung und Redundanzen (Akkus, Karten, Backups).
Unsere kreative Handschrift
Motivwahl, Lichtführung, Perspektive, Bildaufbau – und anschließend die kuratierten, fertig bearbeiteten JPGsin unserem Stil.
Dass ihr auf Wunsch auch die RAW-Dateien erhaltet, ist ein Zusatz an Transparenz und Kontrolle – kein Ersatz für unsere Bearbeitung.
Fertig bearbeitete JPGs in unserem Look sofort nutzbar für Druck, Album, Social Media.
Auf Wunsch: alle RAW-Dateien des Tages ohne Aussortieren, also wirklich alles, was die Kameras gesehen haben:
perfekte Momente und Missgeschicke
Testbilder, Fehlfokus, Doppelungen
Szenen mit geschlossenen Augen, Bewegungsunschärfen usw.
Für Kolleg*innen und Foto-Nerds ein Fest – ihr habt freie Hand für eigene Bearbeitungen, neue Stile und zukünftige Technologien.
Wichtig: RAWs sind unbearbeitet. Sie wirken neutral, sind groß (viele GB) und benötigen entsprechende Software (z. B. Lightroom, Capture One, DxO).
„Die schönsten Accessoires kommen aus Omas Händen.“
Zukunftssicherheit: Trends ändern sich. Was heute „moody“ ist, soll in ein paar Jahren vielleicht „clean & bright“ sein. Mit RAW könnt ihr einfach neu entwickeln.
Mehr Reserven: Überstrahlter Himmel? Zu dunkler Anzug? In RAW lässt sich deutlich mehr retten als im schon komprimierten JPG.
Technik schreitet voran: Entrauschung, AI-Masken, Objektiv-Profile – in fünf Jahren holt Software oft noch mehr aus denselben RAWs heraus.
Archiv/Wert: Eure Geschichte bleibt editierbar. Für Alben-Nachbestellungen, Jubiläen und Drucke in groß.
| Merkmal | RAW (digitales Negativ) | JPG (fertiges Bild) |
|---|---|---|
| Bearbeitung | unbearbeitet, neutral | fertig entwickelt in unserem Stil |
| Farbtiefe & Spielraum | sehr hoch (12–14 Bit) | geringer (8 Bit), komprimiert |
| Dateigröße | groß | klein |
| Sofort nutzbar | ✖️ (Entwicklung nötig) | ✅ |
| Zukunftsfähigkeit | maximal | begrenzt |
| Zweck | Archiv, Re-Edits, Profi-Workflows | Teilen, Drucken, Album, Social |
Viele Studios geben nur eine Auswahl. Wir bieten euch (auf Wunsch) alles an ungeschönt und vollständig. Das ist ehrlich, transparent und für ambitionierte Fotofans ein riesiger Mehrwert.
Damit ihr den Überblick behaltet, strukturieren wir so:
/JPG_Fertig/ – unsere finale Auswahl in voller Auflösung
/RAW_Alle/ – lückenloses Rohmaterial (inkl. Outtakes/Testshots)
/00_INFO/ Hinweise zu Software, Farbprofilen, ggf. Preset-Empfehlungen
Datenträger von euch: Bringt/gebt uns USB-SSD/-HDD oder Stick; wir kopieren alles darauf.
Alternativ: Download-Link (je nach Datenmenge).
Optional (für Archiv-Nerds): Langzeit-Optionen wie zusätzliche Sicherungen bei euch wir beraten euch gern zu Backup-Strategien.
Privat nutzen: eigene Bearbeitungen, Drucke, Fotobücher, Social Posts etc.
Kommerzielle Nutzung / Weiterverkauf: bitte vorher abklären – das Urheberrecht bleibt bei uns, wie branchenüblich.
Veröffentlichungen mit Veränderungen: super gern – nennt uns als Fotograf*innen, und alles ist gut.
(Wenn ihr spezielle Lizenzwünsche habt – schreibt uns. Wir sind lösungsorientiert.)
Sehen RAWs „schlechter“ aus?
Erstmal ja denn es fehlt die fertige Entwicklung. Sie sind dafür flexibler und enthalten mehr Reserven.
Warum kostet RAW nicht „extra Stil“?
Weil RAW kein Stil ist, sondern das Negativ. Unser Stil steckt in den JPGs – darin liegt unsere künstlerische Leistung.
Könnt ihr uns einen Start-Look als Preset mitschicken?
Können wir gern empfehlen, was gut funktioniert. Unsere Original-Entwicklungen (Presets) bleiben Teil unserer Handschrift – aber Tipps geben wir immer.
Das hängt stark von der Dauer der Hochzeit und der Anzahl der eingesetzten Kameras ab. RAW-Dateien sind deutlich größer als JPGs, weil sie alle Bildinformationen enthalten.
Bei einer typischen Ganztagesreportage (8–12 Stunden, 1–2 Kameras) entstehen schnell 100–300 GB Daten.
Bei längeren Hochzeiten mit vielen Programmpunkten, mehreren Locations und zusätzlichen Fotograf*innen kann es auch 500 GB bis über 1–2 TB werden.
Dazu kommt: Jede Kamera speichert die RAWs in voller Auflösung und oft mit 12–14 Bit Farbtiefe – das summiert sich schnell.
👉 Deshalb bitten wir euch, uns für die Übergabe der RAW-Dateien einen ausreichend großen Datenträger (SSD oder HDD) zur Verfügung zu stellen. So stellen wir sicher, dass ihr wirklich alles bekommt – ohne Kompression und ohne Verlust.
DNG statt herstellerspezifisch?
Auf Wunsch konvertieren wir in DNG. Vorteil: breitere Kompatibilität. Nachteil: zusätzlicher Aufwand/Platz. Wir beraten euch gern.
Wir glauben an Transparenz, Ehrlichkeit und langfristigen Wert. Darum geben wir euch neben unseren fertigen Bildern auch das digitale Negativ. Damit bleibt eure Erinnerung nicht nur schön, sondern auch zukunftssicher.
Wenn ihr RAWs möchtet, sagt es uns einfach bei der Buchung oder bis zur Auslieferung und bringt einen Datenträger mit. Wir kümmern uns um den Rest.